Jugendarbeit in Bergneustadt

Jugendarbeit in Bergneustadt

22. Mai 2022 Blog 1
Jugendtreff Bergneustadt - Sven Oliver Rüsche besuchte den Tag der offenen Tür.

Bergneustadt. Am Samstag, den 21. Mai 2022 besuchte ich den Tag der offenen Tür beim Jugendtreff Bergneustadt. Die Jugendarbeit ist immer wieder Thema im Stadtrat und deshalb waren persönliche Gespräche vor Ort eine sehr informative Quelle für zukünftige Entscheidungen. Mich bewegte aber auch noch eine andere Frage …

Findet Jugendarbeit nur in der Kernstadt und Hackenberg statt?

Während der Verleihung des Stadtdukaten an Rainer Tomasetti wurde von Bürgermeister Thul hervorgehoben, wie wichtig die Vereinsarbeit ist. In anschließenden persönlichen Gesprächen sagte mir dann ein Einwohner von Belmicke, dass ohne die örtlichen Vereine ja rein gar nichts für die Kinder und Jugendlichen auf den Dörfern getan wird und das die Jugendarbeit der Stadt Bergneustadt nur in der Kernstadt und dem Hackenberg stattfinden würde.

Ist das so? Ich habe beim Jugendtreff Bergneustadt nachgefragt!

Idealerweise hat der Jugendtreff Bergneustadt am gestrigen Samstag einen Tag der offenen Tür. Die perfekte Gelegenheit, um persönliche Gespräche zu führen. Ich unterhielt mich vor Ort u.a. mit Doris Klaka (Stadträtin SPD Bergneustadt und Vorstandsmitglied beim Förderkreis Kinder Kunst und Kultur). Doris Klaka zeigte mir die Jugendeinrichtung und stellte mich dem Sozialarbeiter und Einrichtungsleiter Dominik Martens vor.

Überwiegend Kinder aus der Stadt

Im Gespräch mit Herrn Martens wurde meine Vermutung und auch die „Belmicker Aussage“ bestätigt. In der Tat besuchen den Jugendtreff überwiegend Kinder und Jugendliche aus der Stadt. 

Kommunikation und ÖPNV das Problem?

Ja, die Jugendarbeit findet ausschließlich in der Kernstadt und dem Hackenberg statt, dass stimmt, aber diese Jugendarbeit findet nicht ausschließlich für diese Gebiete statt, sondern für alle Kinder von Stadt und Land.

Doris Klaka und ich sind dabei einer Meinung, dass wir in diesem Zusammenhang die Kommunikation auf den Dörfern und den ÖPNV hinterfragen und über Impulse im Stadtrat optimieren müssen.

Ein Angebot ist nur dann wertvoll, wenn ein Angebot auch bekannt ist. Leider erreicht man Jugendliche kaum noch über Papiermedien und Internet-Zeitungen.

Andere Kommunikationskanäle sind seit der Einführung der DSGVO schwierig in der Nutzung (Persönliche Daten von Jugendlichen haben laut DSGVO einen besonderen Schutz!). Hiermit gemeint ist die Erfassung der Mobiltelefonnummern für die Kommunikation über WhatsApp, um Aktionen des Jugendtreffs direkt und kostengünstig zu kommunizieren …

Würde die Dorfjugend überhaupt nach Bergneustadt fahren?

Im nächsten Schritt interessiert mich aber auch, ob die Kinder und Jugendlichen von den Dörfern überhaupt zum Jugendtreff Bergneustadt fahren würden, wenn die Angebote bekannt werden und der ÖPNV optimiert würde? Gerade die nächsten Monate wären ja mit dem 9 EUR Ticket und im Zusammenhang mit den Sommerferien ein idealer Testzeitraum.

Ich brauche Einschätzungen von Lehrern, Eltern und Jugendlichen aus unseren ländlichen Dörfern. Bitte gerne per eMail: sven-oliver@ruesche.de.

Ich bleibe am Ball. Demnächst mehr!

 

Eine Antwort

  1. Doris Klaka sagt:

    👍

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