Sven Oliver Rüsche - Persönlich - politik.ruesche.de

Sven Oliver Rüsche – Persönlich

Aktueller Blickwinkel

Ich bin ein politisch interessierter Mensch und seit Mitte Dezember 2016 parteilos – unterstütze seit Mai 2020 die UWG Bergneustadt als Direktkandidat in meinem Heimatwahlkreis Othetal/Belmicke. (Am 13.9.2020 wurde ich über die Reserveliste der UWG Bergneustadt in den neuen Stadtrat der Stadt Bergneustadt gewählt!)

Ich spreche für die, die es sich nicht leisten können, was zu sagen!

In den sozialen Netzwerken bin ich öfters mit meinen Politik Kommentaren aufgefallen. Bewusst provozierte ich mit „Klartext-Ansagen“, um die für Facebook wichtige Interaktion zu bekommen. Nur durch Interaktion entsteht bei Facebook eine vernünftige Reichweite. Ich sehe meine Kommentare aber auch stellvertretend für die große schweigende bürgerliche Mehrheit, die es sich in unserem Land nicht mehr beruflich leisten kann Ihre Meinung offen auszusprechen, ohne dass sie berufliche Nachteile haben. 

Rückblick warum ich am Ende der CDU den Rücken kehrte:
(ich veröffentlichte 2018 folgende Zeilen:)

Gerade in den Jahren 2013 – 2017. Im Bundestag fehlte es in diesen Jahren an einer richtigen bürgerlichen Opposition, nachdem die FDP im Jahr 2013 aus dem Bundestag geflogen war. Danach gab es einen „Linksruck“ in der CDU und sehr viele Menschen wunderten sich über die teilweise nicht nachvollziehbaren Entscheidungen von der Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Merkel Politik führte zu meinem Parteiaustritt

Die Merkel CDU versagte in der Energiepolitik – in der Eurorettungspolitik – in der Flüchtlingswelle 2015 – oft wunderte man sich immer dann, wenn Merkel ein Thema zur „Chefsache“ machte. Im Vergleich zu Merkels Aussagen von den Anfang 2000er-Jahren wurden Entscheidungen beigefügt, die von einer SPD Kanzlerin nicht anders hätten sein können. Entsprechend tobten die konservativen Kräfte in Deutschland. Dieses politische Klima sorgte in den Jahren, dass sich eine Partei rechts von der CDU erfand und in den oben genannten Jahren in nahezu allen Länderparlamenten und zuletzt im September 2017 auch im Bundestag etablierte.

Professor Bernd Lucke hatte damals mit allem Recht! 
Mein Einstieg in die AfD war 2013 ein konsequenter Schritt.
Mein Ausstieg aus der AfD im Jahr 2015 ebenso!

Foto: Politik im Kreis Olpe. (2013 - Gründung AfD Kreisverband Olpe)

Foto: Politik im Kreis Olpe. (2013 – Gründung AfD Kreisverband Olpe)

 

Glücklicherweise erfand Christian Lindner die FDP neu. Ein Politik Relaunch quasi. Lindner war bereits als Außerparlamentarische Opposition (APO) eine Bereicherung. Entsprechend wurde dieses Engagement bei der Bundestagswahl 2017 vom Wähler belohnt. Die FDP ist im neuen Bundestag nun wieder vertreten. Neben der Alternative für Deutschland. Mit beiden Neueinsteigern ist der Bundestag nun „bunter“. Mehr Meinung mit bürgerlicher Couleur. Mit entsprechender Machtverschiebung bei den Koalitionsoptionen.

Ein rot-rot-grünes Politikmodell ist glücklicherweise nun für lange Zeit erst einmal unmöglich. Merkels „Sozen CDU“ wurde ebenfalls bei der Bundestagswahl 2017 abgestraft. Vollkommen verdient!

Merkel führte zur größten Austrittswelle bei der CDU, ever!

Die CDU fuhr unter Angela Merkel das schlechteste Wahlergebnis seit ihrer Gründung ein. Damit ist belegt, dass mein Parteiaustritt 2011 mit weiter Vorausschau schon den Weg dieser Kanzlerin richtig eingeschätzt hatte. Es ist nicht mehr die CDU, die ich damals gerne als Ortsunionsvorsitzender 7 Jahre lang vertreten hatte. Es fehlen in dieser CDU leider die Attribute Ehrlichkeit, Transparenz, Zukunftsvision und Zuverlässigkeit. Der Kompass zeigt nicht mehr auf „Wohlstand vermehren“. Die Leistungsträger unserer Gesellschaft sind nicht mehr der Kern der Politik, sondern das „Gutmenschentum“, dass sich nicht mehr auf das Machbare konzentriert, sondern nur noch auf Wünschenswerte (aber leider langfristig unbezahlbare) Weltverbesserungen ausrichtet. Unlogische Schritte in der Innenpolitik (z.B. Energiewende mit Abhängigkeiten von Russland) werden uns in der Außenpolitik noch eine Menge Opfer abverlangen. Vielleicht nicht heute, aber in Zukunft. Für die 16 Jahre Bundeskanzlerin Merkel werden wir alle in Zukunft noch einen hohen Preis zahlen müssen. Eine kaputtgesparte Infrastruktur (Autobahnbrücken, Hafenanlagen, Schifffahrtkanäle …) sorgt für eine „schwarze Null“ – sorgt aber für Milliarden schwere Probleme in naher Zukunft. Das habe ich schon in einem Mittelstandsprogramm im Jahr 2016 beim „ALFA Mittelstandnetzwerk“ verschriftlicht …

Die Bundeskanzlerin war auch mit ihrer bisherigen Politik die Geburtshelferin der AfD.
Ohne Merkel gäbe es heute gar keine AfD. Das Vergessen viele!

Ich hoffe nach wie vor auf einen Kurswechsel und einen Führungswechsel in der CDU, damit diese Partei endlich wieder wählbar wird und mit entsprechenden Mehrheiten ausgestattet werden kann. Ich vermute aber, dass die in der CDU herrschende „CDA“ erst den Karren komplett in den Dreck fahren muss, damit im Anschluss ein konservativer Politiker diese wichtige Partei wieder flott und zuverlässig macht.

Nach dem nun sieben Parteien im Bundestag sitzen, ist genügend „kritische Masse“ im Parlament. Aus diesem Grund schließe ich bis auf Weiteres mein persönliches bundesweites politisches Kapitel. Bisher hat mir persönlich, beruflich und auch geschäftlich das ganze politische Engagement nur Nachteile gebracht.

Das wusste ich selbstverständlich schon im Vorfeld. Aber glücklicherweise war ich nicht in einem Anstellungsverhältnis. So dass es keinen Arbeitgeber gab, der hätte Druck auf mich ausüben können. Es waren eher SPD Mitglieder, die meinten mich als „Nazi“ verleumden zu müssen. Unterm Strich haben Sie dadurch nur Menschen gegen mich persönlich aufgewiegelt, mit denen ich weder privat, beruflich noch in der Freizeit auch nur im Geringsten etwas zu tun haben (will). Ganz dem PR-Motto: „Es gibt keine schlechte Werbung!“, haben diese „roten Socken“ eher für mehr Sichtbarkeit meiner Person gesorgt und herrlich zu meinem beruflichen Erfolg beigetragen. Jeder, der mich dann am Ende im „echten Leben“ persönlich kennengelernt hat, hatte dann schnell gemerkt, dass ich alles bin, aber garantiert kein „Nazi“. 

Einblicke ins Brüsseler EU-Parlament mit Prof. Bernd Lucke 

Foto: Europa Politik - Einer meiner zahlreichen Treffen mit Prof. Dr. Bernd Lucke.

Foto: Europa Politik – Einer meiner zahlreichen Treffen mit Prof. Dr. Bernd Lucke.

Politik ist oft dreckig

Ich habe im Jahr 2013 leider kennenlernen dürfen, wie dreckig das politische Tagesgeschäft ist. Wurde ich nur mit dem damaligen Parteieintritt in die damals noch wirtschaftsliberale AfD pauschal und total undifferenziert von ehemaligen Kollegen im IT Forum Oberberg und SPD Oberberg Mitgliedern wochenlang als Nazi beleidigt. Als mir persönlich dann der Hals platzte, kam es zum Eklat zwischen mir und der SPD Bundestagsabgeordneten Michaela Engelmeier – die glücklicherweise diese Nazikeule bei sehr vielen anderen angewendet hatte und für diese und zahlreiche andere politische unreife Äußerungen vom Wähler massiv abgestraft und aus dem Bundestag gewählt wurde.

„Nazi“ ist wohl das Schlimmste, was man einem wahren Demokraten sagen darf. Wird dieser Begriff zu undifferenziert eingesetzt, dann ist es sogar eine Beleidigung für die Opfer der Gräueltaten von Hitler und seinen NSDAP Spinnern. Wer mich als Nazi bezeichnet, der hat nicht alle Tassen im Schrank und ist eine Beleidigung für jedes einzelne NS-Opfer!!!

Ich will mit diesem ganzen bundesweitem „Politik-Zirkus“ nichts mehr zu tun haben!

Meine persönliche Berufung liegt seit meiner Jugendzeit in der Entwicklung von IT-Lösung und das Vernetzen von Informationen und Menschen. Beruflich sehe ich meine Mission weiterhin bei der Entwicklung von Internetfähigkeiten und Unternehmerfähigkeiten meiner Mandanten.

Die Digitalisierung und die Entwicklung von Digitalstrategien, sowie das ganze Thema Internet werden ab sofort wieder bei mir, dem „Internetexperten“, wieder voll im Fokus stehen. Vielleicht werde ich in Zukunft Politiker in diesem Themenumfeld beraten. Dabei spielt für mich das Parteibuch keinerlei Rolle. Solange die Person ehrlich um Unterstützung und ohne irgendwelche Vorbehalte um Hilfe bittet.

Wirtschaftsliberaler Flügel in der AfD war zwei Jahre meine politische Heimat.
Der „völkische Flügel“ in der AfD war 2015 mein Grund zum Parteiaustritt!

–> Auf folgender AfD-Seite nehme ich Stellung zu meinem AfD-Parteiaustritt.

Foto: Erfolgreiche Wirtschaftsliberale - im Europawahlkampf wurden wir im Kreis Olpe auf Anhieb drittstärkste Partei. Hans-Olaf Henkel unterstützte uns damals.

Foto: Erfolgreiche Wirtschaftsliberale – im Europawahlkampf wurden wir im Kreis Olpe auf Anhieb drittstärkste Partei. Hans-Olaf Henkel unterstützte uns damals.

Meine bisherigen Parteimitgliedschaften

Meine bisherigen Parteimitgliedschaften waren FDP (Julis im Oberbergischen Kreis) – CDU (7 Jahre Ortsunionsvorsitzender / Vorstand im Stadtverband in Drolshagen/Sauerland und CDU Delegierter bis 2011) – von 2013 bis 2015 Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD – stv. Kreissprecher im Kreis Olpe) zusammen mit Prof. Bernd Lucke im Sommer 2015 die Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA – später umbenannt in Liberal-Konservative-Reformer – LKR – umbenannt) gegründet und wurde dort im November 2015  als Vertrauter von Herrn Prof. Dr. Bernd Lucke zum Bundessprecher für das ALFA Mittelstandsnetzwerk gewählt.

Foto: Im ALFA Mittelstansnetzwerk entwickelte ich als Vorsitzender mit meinen Vorstandskollegen ein sehr zeitgemäßes Mittelstandsprogramm. Politik ganz im Zeichen von Ludwig Erhard!

Foto: Im ALFA Mittelstansnetzwerk entwickelte ich als Vorsitzender mit meinen Vorstandskollegen ein sehr zeitgemäßes Mittelstandsprogramm. Politik ganz im Zeichen von Ludwig Erhard! (Foto: v.l.n.R. Sven Oliver Rüsche, Carsten Ax und Dr. Jochen Knake)

Lucke unterstützt, die zukünftige LKR aufzubauen
Nach dem Aufbau kam mein bundespolitischer „Exit“

Im März 2016 wurde ich in Gummersbach zum Regionsverbandsvorsitzenden – einstimmig – für die Region Bergisches Land und das Sauerland – Siegerland gewählt. Mitte Dezember 2016 habe ich meine politischen Aktivitäten und die Vereinbarkeit mit meinem sehr anspruchsvollen Tagesgeschäft hinterfragt und habe meine Ämter niedergelegt und bin auch in letzter Konsequenz aus der LKR ausgetreten. Noch heute bestehen zahlreiche freundschaftliche Beziehungen zu 

Anhand dieser politischen Vita erkennt man, dass Sie mich dem bürgerlichen Lager zuschreiben können. Nach der Beendigung meiner parteipolitischen Karriere werde ich mich nur noch punktuell für Angelegenheiten einsetzen, die mir persönlich wichtig sind. Aktuell (Sommer2020) bekämpfe ich eine ausufernde und asoziale Grundsteuer-B in meinem Heimatort Bergneustadt. Ich unterstützte in der Vergangenheit den Bürgerprotest und auch eine Demonstration vor dem Düsseldorfer Landtag. Wir schafften es, einen Hebesatz von zu erst geplanten 1255% zu verhindern – dieser wurde auf 959% dann gesenkt. Aus diesen Aktivitäten entstand meine Unterstützung für die UWG Bergneustadt, für die ich im aktuellen Kommunalwahlkampf 2020 als Direktkandidat antrete.

Meine Zukunft ist nicht in der Bundes-Politik

Im Augenblick kann ich mir in Zukunft keine bundespolitischen Parteimitgliedschaften noch irgendwelche Ämter vorstellen. Entsprechend bitte ich um den Verzicht von jedweder Anfragen! 

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