INSA Umfrage Bundesebene 15.8.2026

Aktuelle Zahlen und Analyse im Vergleich zur letzten Bundestagswahl
Die politische Landschaft in Deutschland zeigt sich Mitte August dynamisch. Die Veröffentlichung der neuen INSA Umfrage zur Bundestagswahl am 15.8.2026 verdeutlicht deutliche Verschiebungen in der Wählergunst im Vergleich zum Ergebnis der vergangen Bundestagswahl vom 23. Februar 2025.
Die Ergebnisse der INSA Umfrage vom 15.8.2026 im Überblick
Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, ergäbe sich laut dem Meinungsforschungsinstitut INSA folgendes Stimmungsbild:
| Partei | INSA-Umfrage (15.08.2026) | Bundestagswahl (23.02.2025) | Differenz |
|---|---|---|---|
| AfD | 28,0 % | 20,8 % | +7,2 % |
| CDU/CSU | 20,0 % | 28,5 % | -8,5 % |
| Bündnis 90/Die Grünen | 13,0 % | 11,6 % | +1,4 % |
| SPD | 12,0 % | 16,4 % | -4,4 % |
| Die Linke | 12,0 % | 8,8 % | +3,2 % |
| FDP | 5,0 % | 4,3 % | +0,7 % |
| BSW | 3,0 % | 5,0 % | -2,0 % |
| Sonstige | 7,0 % | 4,6 % | +2,4 % |
Gewinner und Verlierer der aktuellen Sonntagsfrage
Die Gewinner
- AfD: Mit 28,0 % liegt die AfD in dieser Erhebung an erster Stelle und kann ein Plus von 7,2 Prozentpunkten gegenüber dem letzten Wahlergebnis verzeichnen.
- Die Linke: Die Linke verzeichnet einen klaren Zuwachs auf 12,0 % (+3,2 Prozentpunkte).
- Bündnis 90/Die Grünen & FDP: Die Grünen legen leicht auf 13,0 % zu (+1,4 %). Die FDP erreicht mit genau 5,0 % knapp die parlamentarische Hürde für den Wiedereinzug.
Die Verlierer
- CDU/CSU: Die Union verliert im Vergleich zur Bundestagswahl 2025 8,5 Prozentpunkte und kommt aktuell auf 20,0 %.
- SPD: Die Sozialdemokraten verharren bei 12,0 %, was ein Minus von 4,4 Prozentpunkten bedeutet.
- BSW: Das Bündnis Sahra Wagenknecht fällt auf 3,0 % zurück (-2,0 %) und würde damit den Einzug in den Bundestag verpassen.
Bewertung der politischen Ausgangslage
Die Umfragewerte spiegeln eine merkliche Veränderung der Parteienpräferenzen wider. Während die Oppositionsparteien am rechten und linken Rand Zugewinne verzeichnen, stehen die etablierten Volksparteien der Mitte vor Herausforderungen, ihre Wählerbasis stabil zu halten.
Da es sich bei Sonntagsfragen um Momentaufnahmen der politischen Stimmung und nicht um konkrete Wahlprognosen handelt, bleiben die weiteren Entwicklungen bis zu kommenden Wahlterminen abzuwarten.
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